Wie nachhaltig ist Parkett?
Die Ökobilanz für Fertigparkett fällt weitgehend positiv aus. Bei der Verarbeitung und Entsorgung von Parkett und anderen Holzfußböden wird deutlich weniger Energie benötigt als bei anderen Materialien, etwa bei Kunststoff.
Massivparkett belastet die Umwelt am wenigsten. Fertigparkett, also mehrschichtiges Parkett, verbrauchen in der Herstellung mehr Energie als die massive Variante. Zusätzlich werden hier Holzwerkstoffe wie Spanplatten und Faserplatten benötigt sowie Klebstoffe. Entscheiden Sie sich für qualitativ hochwertiges Mehrschicht-Parkett, besteht dessen Trägermaterial aus Spanplatten oder Faserplatten. Der Anteil des nachwachsenden Rohstoffs Holz liegt bei beiden bei rund 90 Prozent.
Das Gute, mittlerweile produziert der Großteil der Parketthersteller mit Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Es gibt aber leider immer noch schwarze Schafe, die zerstörerischen Raubbau betreiben lassen, um an ihre Hölzer zu kommen. Wenn Ihnen das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, sollten Sie deshalb vor dem Parkettkauf auf den Herkunftsnachweis des Holzes achten. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich für Parkett mit einer FSC-Zertifizierung, PEFC-Zertifikat oder dem Blauen Engel entscheiden. Dann können Sie davon ausgehen, dass das Holz aus ökologischer Waldnutzung stammt.
Eine gute Wahl ist generell auch auf Produkte aus regionalen Hölzern wie aus Eiche oder Buche zu achten.
So haben Sie lange etwas von Ihrem Parkett
So haben Sie lange etwas von Ihrem Parkett
Sie können die
Lebensdauer Ihres Parkettbodens erhöhen, indem Sie ihn regelmäßig von losem Schmutz befreien. Entweder kehren Sie die Verschmutzungen auf oder nehmen Sie mit einem trockenen oder feuchten Tuch auf.
Wenn Sie sich für Parkett mit mindestens 5 mm Nutzschicht entscheiden, haben Sie den Vorteil, dass es im Vergleich zu anderen Bodenbelägen auf einfache Art erneuerungsfähig ist. Sie haben die Möglichkeit es abzuschleifen und mit einer neuen Oberflächenbehandlung zu versehen.
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