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Dämmtapete wird für Wandisolationen verwendet

Wer einen kalten und zugigen Raum wie einen Dachboden, einen Schuppen, eine Garage oder einen Kellerraum sein eigen nennt, sucht mit Sicherheit nach einer Möglichkeit, diesen Raum besser zu dämmen, um den Wärmeverlust im Raum zu mindern. Eine Option ist die Verwendung einer Dämmtapete, doch sollte man sich vorab informieren, wie diese Tapete richtig eingesetzt wird und für welche Zwecke sie jeweils geeignet ist. Dämmtapete gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und für unterschiedliche Dämmvorhaben. Hier im HELLWEG Baufreund Online-Shop finden Sie:

  • pappkaschierte Dämmtapete
  • aluminiumkaschierte Dämmtapete
  • raufaserkaschierte Dämmtapete

Dämmtapete pappkaschiert – für eine bessere Isolierung

Soll ein dünne zusätzliche Dämmschicht in einem Raum installiert werden, eignen sich  pappkaschierte Dämmtapeten für diesen Zweck am besten. Pappkaschierte Dämmtapete  besteht aus expandierem Polystyrol sowie der namensgebenden Pappkaschierung. Vorgesehen ist diese Variante der Dämmtapete zur Isolierung von Innenwänden. Wer sich für sein Zuhause eine dekorative Tapete wünscht, kann die pappkaschierte Dämmtapete problemlos übertapezieren.

Dämmtapete alukaschiert – ideal, um Wärme zu reflektieren

Auch die alukaschierte Variante der Dämmtapete können Sie im Webshop von HELLWEG erwerben. Wie bei allen Produkten dieser Kategorie ist hier das Ausgangsmaterial wiederum Polystyrol, die Kaschierung hingegen aus Aluminium. Der Grundgedanke dahinter ist, dass die Aluminiumbeschichtung Wärme von Heizkörpern oder anderen Wärmequellen reflektieren und in den Raum abstrahlen soll.

Dämmtapete raufaserkaschiert – bereits als richtige Tapete verwendbar

Wer eine Dämmtapete aufbringen, dabei aber nicht zweimal tapezieren möchte, kann eine Dämmtapete mit Raufaserkaschierung verwenden. Diese wird wie alle Dämmtapeten an die Wand tapeziert, bringt aber von Haus aus eine Raufaseroberfläche mit und kann somit direkt als Wanddekoration verwendet werden. Raufaser-Dämmtapeten können auch mit Farbe überstrichen werden.

Dämmtapete anbringen – so werden Dämmtapeten richtig verarbeitet

Dämmtapeten gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten – zum alleinigen Anbringen an die Wand (aluminiumkaschiert und raufaserkaschiert) sowie als übertapezierbare Untertapete. Da Dämmtapeten in der Regel eine Basis aus dem Material Polystyrol mitbringen – ein aufgeschäumter Kunststoff (Thermoplast) ähnlich dem Styropor – werden sie mit Styroporkleber auf den Wänden verklebt. Das ist nicht sehr schwer und kann im klassischen Tapezierverfahren vorgenommen werden. Wichtig dabei ist, eine geschlossene Oberfläche ohne offene Fugen zu erzielen. Allerdings ist es auf ungedämmten Wänden aus Stein, Holz oder Mauerwerk in der Regel zu empfehlen, erst eine Dämmung zu installieren und diesen Effekt mittels zusätzlicher Dämmtapete noch zu verstärken. Das Resultat einer Dämmtapete auf einer vollständig ungedämmten Wand könnte ansonsten enttäuschen und zudem droht Schimmel überall dort, wo unzureichender Wärmeschutz und fehlender Luftaustausch zusammentreffen.

Entfernen von mit Styroporkleber verklebter Dämmtapete

Wer sich für ein Dämmtapete entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass das Ablösen von Styroporkleber nicht so leicht ist wie das Entfernen von herkömmlichem Tapetenkleister. Es gibt für Styroporkleber zudem kein spezielles Lösungsmittel auf dem Markt, außer einem handelsüblichen Spachtel. Wer eine Dämmtapete wieder vollständig von der Wand entfernen möchte, sollte als erstes die Tapete sehr ausgiebig mit Seifenlauge einweichen. Bevor die Lauge wieder antrocknen kann, kommt der Spachtel zum Einsatz. Wenn der Untergrund passt, löst sich die Tapete samt Kleber nun schon ab. Ist das nicht der Fall, sollte der Kleber mit einem Spachtel entfernt werden. Je nach Untergrund können dafür neben dem Spachtel noch mechanische Werkzeuge wie beispielsweise eine Schleifmaschine verwendet werden. Das kommt Ihren Wänden doppelt entgegen, denn für eine hochwertige Wandgestaltung sollten die Wände stets so ebenmäßig wie möglich sein. Wer allerdings dem Extremspachteln vorbeugen möchte, kann vor dem Anbringen seiner neuen Dämmtapeten die Wände einfach vortapezieren. So muss nicht irgendwann der Kleber von einer Wand entfernt werden, sondern die Tapete darunter kann abgezogen werden. Je nach Wahl der Tapete (sie sollte nicht zu dünn, dafür aber sehr eben aufgebracht sein, um unter der Dämmtapete vollständig unsichtbar zu bleiben), kann so der Kleber überraschend schnell entfernt werden.