Indoor-Garten


Ein Indoor-Garten macht sich nicht nur auf Fensterbänken gut. Man kann ihn wie ein Gemälde an der Wand aufhängen oder dekorativ mitten im Raum entstehen lassen. Denn Pflanzen haben eine beruhigende Wirkung auf Menschen, sie fördern das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und bringen ein besonderes Flair in die eigenen vier Wände. Wenn man dann noch seine eigenen Kräuter, Microgreens und sein Lieblingsgemüse ernten kann: perfekt.

Inhaltsverzeichnis

Indoor vs. Outdoor |  Indoorarten |  4 Punkte | Weitere Themen

Das ganze Jahr über ernten, ohne viel dafür tun zu müssen: Ein Indoorgarten ist ideal für alle, die jahreszeitenunabhängig ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen möchten. Ganz nebenbei bringen die Pflanzen und Kräuter ein wunderbares Wohngefühl in Ihr Zuhause. Unabhängig von Sonnenlicht und Außentemperatur gedeihen sie, mitunter ist nicht mal mehr Erde für die Aufzucht notwendig: Moderne Indoorgärten versorgen die Pflanzen fast vollautomatisch mit allen notwendigen Nährstoffen. Für das pralle Wachstum sorgen zudem integrierte Vollspektrum-LEDs, die das photosynthetisch relevante Lichtspektrum der Sonne abbilden. So findet ein Indoorgarten selbst in dunklen Abstellkammern seinen Platz.

Indoor oder lieber doch outdoor?

Fast alle Kräuterpflanzen, aber auch vieles an regionalem Gemüse wächst nur bei gutem Wetter. Gerade die vielen heimischen Arten wie z. B. Tomaten lohnen sich keinesfalls im Herbst oder Winter anzupflanzen. Durch die fehlende Wärme und zu wenig Sonnenstrahlung beginnen sie erst gar nicht zu wachsen. Der Frost in vielen Nächten zwingt diese Pflanzen in die Knie. Ein Indoorgarten umgeht alle diese Faktoren. Er kennt keinen Frost, Regen oder Wind.

Mit vielen kleinen, aber auch großen Pflanzkästen lassen sich allerhand Kräuter und Gemüsesorten indoor übers ganze Jahr züchten. Dabei setzen diese Systeme auf eine Kombination aus automatischer Wasserzufuhr und nährstoffreichen Pflanzballen. Zusätzlich kann man vieles über eine App steuern, wenn man mal gerade nicht zu Hause ist.

Vorteile indoor

  • Ganzjährige Ernte
  • Geräte durch eine App steuerbar
  • Viele Pflanzmöglichkeiten
  • Lebensqualität zu Hause steigt
  • Keine Schädlinge

Nachteile indoor

  • Nur im Innenraum, keine frische Luft
  • Je nach Platz nur in klein möglich



Vorteile outdoor

  • Die Natur erleben
  • Verschönerung des Zuhauses im Garten
  • Familienbeschäftigung
  • Vielseitige, gesunde Ernährung



Nachteile outdoor

  • Viele Schädlinge
  • Bei zu viel Sonne können die Pflanzen eingehen
  • Ggf. wegen Wetterbedingungen schlechte Ernte


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Für wen ist ein Indoor-Garten geeignet?

Ein Indoorgarten ist nicht für jedermann geeignet, denn wer nicht regelmäßig nach seiner Anzucht und den Pflanzen schaut oder sich zu schade dazu ist, sich auch mal seine Hände schmutzig zu machen, sollte sich keinen Indoor-Garten anlegen. Wer sich jedoch ganzjährig gesünder ernähren und zusätzlich noch nachhaltig seine Lebensmittel steuern möchte, für den ist ein Indoorgarten das Passende.

Viele denken, dass ein Indoorgarten viel Zeit kostet, das stimmt auch, wenn man sich für die arbeitsintensive Variante entscheidet. Wer sich jedoch mit dem Thema eingehender beschäftigt, merkt, dass es auch hier viele verschiedene Lösungen gibt, die einen unterschiedlichen Pflegeaufwand haben. Zu wenig Zeit ist daher keine Ausrede! Einer der größten Vorteile eines Indoorgartens ist es, dass sehr viel weniger Müll produziert wird. Wer beispielsweise Gemüse im Supermarkt einkauft, kauft nicht nur das Verpackungsplastik immer mit, sondern verbraucht auch Kraftstoff für den Weg. Leben Sie also klimaneutraler und umweltschonender mit einem Indoor-Garten.


Profi-Tipp

Heiko Valerius
Unser HELLWEG Profi für den Bereich Gartentechnik

VERTICAL-GARDENING METHODEN

Pflanzen mit einem hohen Lichtbedarf gehören immer nach oben. Durch die erhöhte Sonneneinstrahlung benötigen sie zeitgleich eine höhere Wassermenge. Ein Bewässerungssystem kann dabei hilfreich sein. Green Walls sollten immer vom Profi installiert werden, denn zwischen der Green Wall und der eigentlichen Wand braucht es eine Dämmschicht, um Staunässe und Schimmel zu vermeiden.


Arten des Indoor-Gartens

Es gibt viele große und kleine Indoorgärten, man unterscheidet hier z. B. zwischen smartem Gärtnern und Indoorgärtnern. Smartes Gärtnern Ist eine Art des Indoorgartens. Hier wird das Ganze intelligent betrieben durch die Systeme selbst. In der Praxis heißt das, dass die Pflanzen über LEDs beleuchtet werden, die Nährstoffzufuhr ebenso wie die Bewässerung ohne externe Einwirkung automatisiert erfolgt. Aber das heißt nicht, dass Sie sich um nichts mehr kümmern müssen, ganz im Gegenteil: Unabhängig von der Version muss immer noch von Hand nachgeholfen werden.

Indoorgarten

Ein Indoorgarten bedeutet erst einmal, dass Kräuter, Salate, Gemüse oder Blumen in den Räumen eines Hauses kultiviert werden können.


Hydroponische Designs

Diese Art ermöglicht es Ihnen, über das gesamte Jahr hochwertige Kräuter und Gemüsesorten anzubauen. Frei von Unkraut, Schädlingen und ohne Zeitaufwand.


Kräutergarten

Sollten Sie an einer Stelle auch im Winter einen Sonnenplatz haben, ist dieser perfekt, um dort in dieser Zeit einen kleinen Kräutergarten anzulegen.


Luftpflanzen

Dies sind Pflanzen, die die Nährstoffe nicht aus dem Boden ziehen, sondern aus der Luft und der Feuchtigkeit, die sich im Raum befindet. Man bezeichnet sie als Epiphyten; es gibt mehr als 500 Sorten zur Auswahl.


Terrarien

Ganz beliebt für Pflanzen, die sehr feuchtigkeitsbezogen sind und nicht allzu viel Platz benötigen.


Lebende Wände

Sie haben nicht viel Platz am Boden? Kein Problem! Lassen Sie in diesem Fall Ihre Wände in Grün erscheinen und bauen Sie sich eine Indoorpflanzenwand. Die vertikale Pflanzenansammlung gibt nicht nur mehr Lebensfreude, sondern ebenso ein gutes Raumklima. Achten Sie nur darauf, dass es nicht zu viele wasserbedürftige Pflanzen sind, damit das Gießen nicht überhandnimmt.


Vier wichtige Punkte für einen vertikalen Garten!


Achtung beim Wasser! Jede Pflanze braucht mal Wasser, die eine mehr, die andere weniger. Eine Dämmschicht beugt Schäden vor. Schützen Sie Ihre Wände vor Schwitzwasser, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Dazu muss der Bereich zwischen Wand und Begrünung mit einer Kunststoffmatte gedämmt werden.

Im Hellen kann man besser sehen! Ihre grüne Wand sollte dort angebracht werden, wo die Lichtverhältnisse gleichmäßig sind. Ist die Pflanzenwand direkt neben einem Fenster, kann der Lichteinfall zu einseitig sein und einige Pflanzen bekommen nicht genügend Licht. Ergebnis: Die Pflanzen mit weniger Licht könnten eingehen. Um gleichmäßiges Licht zu haben, können Sie mit Tageslichtlampen arbeiten, diese ermöglichen es übrigens, eine Pflanzenwand auch an schattigen Orten anzubringen.

Bei vertikaler Bepflanzung sollten Sie auf Pflanzen setzen, die dafür gemacht sind. Für so ein Projekt kommt nicht jede in Frage. So sollten die ausgewählten Pflanzen mit wenig Wasser auskommen und trotzdem Vielfalt sein. Sie sollten sich gegenseitig keinen Platz wegnehmen und nicht zu stark wuchern. Passende Pflanzen sind daher:

  • Efeu
  • Farn
  • Moos
  • Einblatt
  • Flamingoblume
  • Buntnessel
  • Sukkulente

Eine Pflanzenwand braucht Stabilität, da sie aufgrund der Menge an Materialien sehr schwer werden kann. Sie können mit Drahtgestellen arbeiten, die bereits mit Erde gefüllt sind. Andere Module setzen kleine Kästen bis hin zu Textiltaschen zusammen, die dann das große Ganze ergeben. Welches System Sie am Ende an Ihrer Wand anbringen, hängt ganz von Ihren Wandverhältnissen ab. Prüfen Sie daher die Stabilität Ihrer Wand und die Größe des Raumes. Zur Not lassen Sie sich einen Fachmann kommen, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Unsere HELLWEG Profi stehen Ihnen ebenfalls jederzeit zur Verfügung


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