Kaminbodenplatten

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Kaminbodenplatten sind bei Kaminöfen aus Brandschutzgründen wichtig

Wer einen Kaminofen besitzt oder installieren will, muss sich auch mit den entsprechenden Brandschutzbestimmungen befassen. Hier ist beispielsweise geregelt, dass Feuerstätten und Wärmegeräte standsicher aufgestellt und gegen brennbare Gegenstände abgeschirmt werden müssen. Dadurch soll verhindert werden, dass durch Wärmestrahlung, Wärmestau, Funkenflug, herabfallende Glut oder Berührung von heißen Teilen eine Brandgefährdung entsteht. Denn Bodenbeläge aus Holz, Teppich, PVC oder Laminat sind nicht hitzebeständig und können bei zu großer Hitzeeinwirkung beschädigt werden oder sogar einen Brand verursachen. Feuerstätten für feste Brennstoffe wie Kaminöfen, Kachelöfen, Pelletöfen oder Festbrennstoffherde müssen daher auf einer nicht brennbaren Unterlage, meist einer Kaminbodenplatte, aufgestellt werden.

Funkenschutzplatten – vom Kaminglas bis zum Ofenblech

Eine Kaminbodenplatte muss hitzebeständig und feuerfest sein, damit sie ihre Funktion erfüllt. Daher sind Kaminofenunterlagen meist aus Stein, Glas oder Metall gefertigt. Diese Materialien sind sehr hitzebeständig und halten auch herabfallende Glut oder fliegende Funken aus. Wichtig ist aber, dass die Kaminbodenplatte die passenden Maße hat.

Kaminofenunterlagen müssen bestimmte Maße erfüllen

Damit herabfallende Funken keine Gefahr darstellen, sollten Funkenschutzplatten den Kaminofen seitlich um mindestens 5 cm und vor der Feueröffnung um mindestens 10 cm überragen. Hier sollte die Kaminbodenplatte den Grundriss des Kaminofens seitlich um mindestens 30cm überragen. Vor dem Ofen sollte die Funkenschutzplatte sogar etwa einen halben Meter ausmachen. Zudem muss ein entsprechender Sicherheitsabstand zwischen Kaminbodenunterlage und Aschenladenunterkante eingehalten werden: Kaminbodenplatten aus Terrazzo oder Keramik sollten mindestens 5cm Abstand wahren, während Kaminbodenplatten aus Metall, auch Ofenblech genannt, mindestens 10 cm Sicherheitsabstand einhalten sollten.

Ein Kaminofen muss mit voller Standfläche auf einer hitzebeständigen Fläche stehen

Wichtig ist, dass ein Kaminofen mit seiner vollen Standfläche auf einer feuerfesten Unterlage steht. Wird der Kaminofen auf einem Steinboden, auf Betonestrich oder ähnlichem aufgestellt, kann daher auf eine separate Kaminbodenplatte verzichtet werden. Allerdings müssen auch hier die notwendigen Sicherheitsabstände und Brandschutzmaßnahmen beachtet werden. Ihr lokaler Rauchfangkehrer, in Deutschland meist Schornsteinfeger und in der Schweiz Kaminkehrer genannt, kann Ihnen hierzu genau Auskunft erteilen, wenn er Ihnen den Kaminbefund ausstellt oder wenn er vor der ersten Inbetriebnahme der Feuerstätte die vorgeschriebene Sicherheitsprüfung vornimmt.

Kaminbodenplatten sind nicht nur praktisch, sondern sehen auch gut aus

Kaminbodenplatten bieten nicht nur Schutz vor Hitze, Funken oder herabfallender Asche, sondern sehen auch noch gut aus. Besonders beliebt sind Kaminbodenplatten aus stabilem Einscheibensicherheitsglas, auch Kaminglas genannt. Kaminglas ist modern, einfach zu reinigen und sehr dezent, da der darunter liegende Bodenbelag noch zu sehen ist. Kaminbodenplatten aus Stein oder Keramik sind hingegen blickdicht. Bei Steinplatten, beispielsweise aus Granit oder aus Naturstein, können Sie verschiedene Steinarten, Farben und Maserungen wählen und so besondere optische Akzente setzen. Kaminbodenplatten aus Metall werden meist aus robustem Stahlblech gefertigt. Stahlbodenplatten sind in zahlreichen Designs zu haben, da Stahl ein sehr wandlungsfähiges Material ist. Sie sehen: Kaminbodenplatten sind nicht aus Brandschutzgründen praktisch, sondern bieten mit ihren vielfältigen Materialien und Designs auch zahlreiche Möglichkeiten, Ihrem persönlichen Geschmack entsprechende Akzente zu setzen.

Kaminbodenplatten sind einfach zu reinigen

Damit eine Kaminbodenplatte lange gut aussieht, ist nicht viel Pflege notwendig – schließlich sind die Bodenschutzplatten aus langlebigen und beinahe unverwüstlichen Materialien wie Stein, Metall oder Glas gefertigt. Glasbodenplatten sollten immer mit entsprechenden Glasreinigern gesäubert werden, da andere Reinigungsmittel schnell zur Streifenbildung führen können. Natursteinplatten sollten immer entsprechend der Herstellerangaben gereinigt werden, da je nach Material und Oberflächenversiegelung unterschiedliche Reinigungsmittel empfohlen werden. Meist ist es aber vollkommen ausreichend, Staub und Aschereste einfach mit einem Handfeger und einem Kehrblech zu entfernen. Kleine Reste alter Asche können auch mit einem Staubsauger entfernt werden, aber generell empfiehlt sich zur Kaminofenreinigung immer ein spezieller Aschestaubsauger.

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